| Firmenprofil |
Im zweijährigen Grundstudium Generale absolvieren alle Studenten ein festes, obligatorisches Programm. Systematisch aufgebaute Kurse führen in alle Sparten und Techniken des Filmemachens ein. Sie vermitteln Kenntnisse in Filmgeschichte, -ästhetik und -analyse, Dramaturgie und Drehbuch, Regie-, Schauspiel- und Kameraführung, Ton, Montage, digitale Technologie und Produktionsorganisation. Praktische Film- und Videoübungen, bei denen die Studenten in wechselnden Rollen agieren, stehen im Mittelpunkt der Ausbildung.
Für Regie- und Kamerastudenten ist es nach dem Grundstudium möglich, sich bis zu sechs Monaten beurlauben zu lassen für Praktika oder Assistenzen bei professionellen Produktionen oder auch für ein Gaststudium an einer ausländischen Filmhochschule.
Das ebenfalls zweijährige Hauptstudium dient der Spezialisierung. Je nach Interessen gestalten die Regie- und Kamerastudenten hier ihr Programm individuell. Sie sind nunmehr nur noch entsprechend ihres Studienfaches als Regisseur/in, Kameramann oder –frau tätig und belegen entsprechend spezielle Seminare. Eigenständige Film- und Videoarbeiten entstehen in praktischen Seminaren, die Herstellung eines sogenannten Individualfilms im dritten Jahr ist obligatorisch. Beendet wird das Studium mit dem Abschlussfilm und einer ergänzenden theoretischen Arbeit.
Die Produktionsstudenten haben auch während des Hauptstudiums ein festgelegtes Curriculum. In Seminaren werden sehr praxisnah die Fächer Produktion, Stoffentwicklung, Kalkulation und Medienwirtschaft gelehrt. Die Dozenten sind ausschließlich Praktiker aus der Film- und Fernsehbranche. Für die Produktion von Individualfilmen sind im Curriculum Produktionspausen eingebaut. Die Produktionsstudenten betreuen diese Filme als Producer oder Produktionsleiter. Zwischen dem 3. und 4. Studienjahr ist ein längerer Block für praktische Arbeiten bei Kino- oder Fernsehfilmen vorgesehen.
Seit 1997 bildet die dffb pro Jahrgang zehn Drehbuchautoren aus. Den Auftakt des zweijährigen Weiterbildungskurses bilden circa vier Monate gemeinsames Programm mit den Regie-, Kamera- und Produktions-Studienanfängern. Damit gewinnen die künftigen Autoren nicht nur Einblick in die Grundlagen des Filmemachens, sondern sie können bereits erste Kontakte für die spätere Zusammenarbeit bei Filmprojekten knüpfen. Der weitere Studienplan umfasst hauptsächlich kreatives und szenisches Schreiben, Recherche, Figurenentwicklung, Plotting und die verschiedenen Genres und Erzählformen. Angeleitet von erfahrenen Drehbuchautoren und Dramaturgen entwickeln die Studenten mehrere Drehbücher für kurze und mittellange Filme, für eine Serienfolge sowie für zwei abendfüllende Filme. |